Krempe – Stadt für Zukunft!

 

Wahlprogramm der Bürgergemeinschaft Krempe (BGK)

 

Wir, die Bürgergemeinschaft Krempe, sind ein Zusammenschluss engagierter Kremper Bürgerinnen und Bürger, die sich parteiungebunden für ihre Heimatstadt einsetzen wollen.

Wir wollen uns dafür stark machen, dass unser Wohn- und Heimatort Krempe fit für die Zukunft wird. Hierzu haben wir in den vergangenen fünf Jahren schon einiges in Gang gesetzt. Darauf wollen wir aufbauen.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass begonnene Projekte (z.B. Breitbandausbau) erfolgreich fortgesetzt und neue Ideen umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, dass wir alle weiterhin Krempe als liebens- und lebenswerte Stadt wahrnehmen.

In den kommenden fünf Jahren werden wir uns deshalb unter anderem in folgenden Bereichen gezielt einbringen:

 

Neuausrichtung des Bauhofes

Die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Krempe, des Schulverbandes und des Freibades, erfüllen ähnliche Aufgaben jeweils für ihren Bereich.

Wir setzen uns für eine Bündelung dieser Bereiche mit einer klaren Aufgaben- und Führungsstruktur in einen „Bauhof neu“ ein. Dabei strebt die BGK eine interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Amtes an. Dies wird für alle verantwortlichen Institutionen und deren Mitarbeiter Vorteile haben. Zudem öffnen sich Freiräume für einen erweiterten Aufgabenbereich.

Darüber hinaus wäre ein gepflegtes Erscheinungsbild unserer kleinen Marschenstadt ein erkennbarer Vorteil für die Bürger, denn:  Es kümmert sich jemand!

 

Erhaltung und Weiterentwicklung des Gewerbestandortes sowie des Einzelhandels in Krempe

Ende der 90er Jahre hat die Stadt in einer Neuauflage ihres Flächennutzungsplanes eine Gewerbefläche am westlichen Rand des Stadtgebietes ausgewiesen. Aufgrund des Untergrundes muss eine kostenintensive Tiefgründung erfolgen. Dies führte im Vergleich zu anderen Gewerbegebieten wie in Horst oder Dägeling zu einem großen Preisnachteil.

Mittlerweile hat sich die Situation entscheidend verändert. Die bestehenden Gewerbegebiete sowohl im Kreis Pinneberg wie auch in Steinburg sind voll! Der Preis ist damit nicht mehr der entscheidende Faktor, sondern das Flächenangebot! Dies sollten wir nutzen. Darum wird sich die BGK dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen für die Realisierung eines Gewerbegebietes umgehend geschaffen werden.

 

Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnraum

Unsere kleine Stadt ist vornehmlich geprägt durch Wohnhäuser mit Wohnraum für eine oder zwei Familien. In den letzten Jahren hat sich unsere Gesellschaft dahingehend verändert, dass viele Menschen – jung und gerade im fortgeschrittenen Alter, alleine leben.

Daher möchte die Bürgergemeinschaft Krempe sich dafür einsetzen, bezahlbaren Wohnraum für Einzelpersonen oder Paare zu schaffen. Ob zur Miete oder als Eigentumswohnung, befürworten wir die Entstehung von neuen oder den Umbau bestehender Gebäude zu überschaubaren Wohneinheiten in einem angenehmen sozialen Umfeld. Wir möchten erreichen, dass junge Menschen, die am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen und in eine eigene Wohnung ziehen, in Krempe ihr Zuhause zu bezahlbaren Mieten finden. Für die Menschen, die sich nach der Familienphase wieder räumlich verkleinern und ihr Eigenheim aufgeben gilt dies ebenso. Wohnungen, die barrierearm oder -frei sind, bei denen keine großen Außenflächen zu pflegen sind, vielleicht sogar generationenübergreifend, werden dringend benötigt.

Der BGK ist bewusst, dass die Weiterentwicklung unserer Stadt nur in einem engen Zusammenwirken mit den Nachbargemeinden möglich sein wird. Unsere guten Kontakte zu den Umlandgemeinden wollen wir nutzen, damit es zu dem für unsere Stadt so wichtigen Bevölkerungszuzug kommen kann. Wir benötigen wie viele andere Orte im Bereich der Metropolregion Hamburg den Zuzug junger Familien, damit unsere Infrastruktur aus Bildungseinrichtungen, Vereinsangeboten und lokalem Einzelhandel überlebt.

Wir sehen die Schaffung eines Neubaugebietes in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden als eines unserer wichtigsten politischen Ziele!

Die BGK wirdsich in den städtischen Gremien für die Schaffung der planerischen Voraussetzungen in Form passender Flächennutzungs- und Bebauungspläne, der Umnutzung bestehender Gebäude bzw. dem Abriss baufälliger Gebäude oder sogar den Kauf entsprechender Grundstücke und die Vermittlung an mögliche Bauträger einsetzen. Möglich wird dies aufgrund der erfolgten Aufnahme unserer Stadt in das Städtebauförderprogramm.

 

Verkehrsentwicklungskonzept: Parken in der City

Mit den ständig steigenden Zulassungszahlen bei Pkw und den weiter zunehmenden Verkehrsströmen ist unsere kleine Marschenstadt an die Grenze des vertretbaren gelangt.

Anwohner im Innenstadtbereich und Kunden der Einzelhändler finden kaum einen Parkplatz, Lieferungen mit größeren Fahrzeugen sind nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich.

Wir als BGK wollen federführend mit allen genannten, sowie dem zuständigen Amt ein Konzept entwickeln, welches den Wünschen der Betroffenen Rechnung trägt. Kurze, barrierefreie und sichere Wege in unserem schönen Wohnort müssen unser aller Ziel sein!

 

Garantie von ausreichend KiTa Plätzen

Mit dem Umzug der Kita „Birkennest“ Mitte April 2018 hat sich die Versorgung der Stadt Krempe mit Krippen- und Kindergartenplätzen entschieden entspannt. Ohne allzu große Investitionen konnte die Anzahl der Gruppen von zwei auf vier verdoppelt werden. So stehen jetzt nicht mehr nur zwei Elementargruppen zur Verfügung, sondern auch eine reine Krippen- sowie eine gemischtaltrige Gruppe. Insgesamt werden damit ca. 70 Kinder in der Einrichtung betreut.

Aufgrund der räumlichen Situation ist es außerdem jederzeit möglich, noch eine fünfte und sechste Gruppe einzurichten, ohne dass große finanzielle Anstrengungen unternommen werden müssen. Damit kann unsere Stadt ihren Bürgern eine für viele Jahre abgesicherte Versorgung mit Krippen- und Kita-Plätzen in unseren Kitas bieten.

 

Vernetzung von Kita und Grundschule und weiterführenden Schulen

Aufgrund der räumlichen Nähe zur Grundschule wird es in den nächsten Jahren darum gehen, den Übergang von der Kita in die Schule zu optimieren. Die BGK wird sich deshalb weiterhin an diesem Prozess der Verzahnung beider Bildungseinrichtungen beteiligen. Unser Ziel wird es sein, dass auch in den nächsten 5 Jahren der Schulverbandsvorsteher von der Stadt Krempe gestellt wird. Es hat sich als sehr positiv herausgestellt, dass gerade nach dem von der damaligen SPD-geführten Landesregierung beschlossenen AUS unserer Gemeinschaftsschule diese Funktion von einem Kremper Kommunalpolitiker ausgeführt wurde. So war es mehrfach möglich, die notwendigen strukturellen Veränderungen in unserem Sinne zu beeinflussen.

Zukünftige Aufgaben werden u.a. sein, die Kooperation mit weiterführenden Schulen zu intensivieren und die Möglichkeiten der Beförderung zu verbessern.

 

Von 0 bis 100 Jahren – alles unter einem Dach!

Von der Kinderkrippe, über den Kindergarten und der Grundschule bishin zu einer seniorengerechten Wohnanlage! Diese von der BGK initiierteUmstrukturierung wollen wir konsequent weiter vorantreiben und damit einen wesentlichen Standortvorteil unserer Stadt als Wohn- und Lebensort für alle Generationen erreichen.

  • Durch Erhalt und Optimierung des offenen Ganztagesangebotes für die Schulkinder
  • Durch Verstetigung der Arbeit der BIK und ggf. Verzahnung mit der VHS Krempe und der Stadtbücherei
  • Durch Professionalisieren, Vernetzen und Ausweiten von Bildungsstrukturen (KiTa, Schule, Erwachsenenbildung)
  • Durch Vernetzung der städtischen Jugendarbeit und des Kulturtreffs
  • Durch Schaffen von Möglichkeiten für lebenslanges Lernen

Ein soziales Miteinander aller Kulturen in Krempe

Krempe hat viel zu bieten. Über 30 Vereine und Verbände mit den unterschiedlichsten Zielen und Zwecken gibt es in unserer kleinen Stadt. Im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt auch die Stadt das Vereinsleben.

Wir möchten das ehrenamtliche Engagement mehr würdigen, z. B. durch die Ausgabe eines Ehrenamtsausweises oder die Durchführung eines Tages des Ehrenamtes.

Seit nunmehr gut zwei Jahren leben etliche Familien aus verschiedenen Ländern mit einem kulturellen Hintergrund bei uns, der sich doch sehr von unserem unterscheidet. Die Versorgung mit den notwendigen Dingen zum Leben für diese neuen Mitbewohner unserer Stadt wurde inzwischen – oft durch herausragendes ehrenamtliches Engagement – weitgehend sichergestellt. Unsere Aufgabe für die nächsten Monate und Jahre wird es ein, die wirkliche Integration in unsere soziale Gesellschaft zu ermöglichen, Hürden und Hemmnisse zu überwinden. Wir wollen Berührungsängste abbauen, uns gegenseitig besser kennenlernen, miteinander in Kontakt treten.

Kommunikation ist das Mittel. Ob über gemeinsames Kochen, Sport, Hobbys…. Wir können viel voneinander lernen.

 

P.S.: Eine Hauptaufgabe liegt in der Erhaltung der allgemeinen Infrastruktur, auch und besonders „unter der Erde“.

Der Fahrradtourismus hat sich in den vergangenen Jahren auch in Krempe weiterentwickelt. Mit der Mitgliedschaft im Verein „Mönchsweg“, der Aufstellung der Infotafel samt Ruhebank an der Kirche, sowie des Tourismus-Info-Points im NAHKAUF und der Eröffnung des Stadtcafés durch das Ehepaar Schnoor sind erste Schritte getan. Wir wollen diese Initiativen fördern und uns für die Aufstellung von E-Bike Ladestationen einsetzen!

Und dann sind da die Dinge, in die wir heute wie morgen viel Geld investieren müssen, damit unsere insgesamt sehr gute Infrastruktur erhalten und nach Möglichkeit ausgebaut werden kann. Dazu zählt vor allem unser Abwasserentsorgungssystem, in das wir grundlegend und flächendeckend weitere finanzielle Mittel stecken müssen. Die freiwillige Feuerwehr benötigt zur Sicherstellung des Brandschutzes eine technisch zeitgemäße und fachlich fundierte Ausstattung. Unsere Denkmäler müssen bewahrt; die Gemeindestraßen und Fußwege saniert werden!

Nur wenige Maßnahmen, für die die Stadt Krempe Gelder aufbringen muss, sind frei gewählt. Jedes Jahr wird die Budgetplanung durch Mittelanforderungen von außen bestimmt: Schulkostenbeiträge, Amts- und Kreisumlage, KiTa-Umlage… insgesamt gut 2 Millionen Euro jährlich.

Wir möchten den geringen finanziellen Spielraum, den wir in unserer kleinen Stadt haben, bestmöglich nutzen und für uns alle dafür sorgen, dass wir auch künftig in einer lebens- und liebenswerten Stadt zufrieden leben können.

Dafür bitten wir Sie liebe Bürger der Stadt Krempe um Ihre Unterstützung. Sprechen Sie uns an oder kommen Sie zu uns. Gestallten Sie unsere Zukunft mit!

Und geben Sie den Kandidaten der BürgerGemeinschaftKrempe am Wahltag Ihre Stimme für Krempe – Stadt für Zukunft!

 

Unser Wahlprogramm zum Download: